»Aus gutem Grund: Evangelisch in Rumänien«

Rekordbesuch zum Kirchentag 2017 in der Kronstädter Schwarzen Kirche

Die
Evangelische Kirche A. B. in Rumänien (EKR) und die ungarischsprachige Evangelisch-Lutherische Kirche in Rumänien veranstalteten vom 29. September bis 1. Oktober 2017 anlässlich des 500. Reformationsjubiläums den ersten Kirchentag seit achtzehn Jahren. Gastgeber war die Kronstädter Evangelische Kirchengemeinde A.B. (»Honterusgemeinde«). Über tausend Gäste kamen, darunter etwa siebzig Ehrengäste aus dem In- und Ausland. (mehr lesen...)

Foto: Stefan Bichler, EKR

Große Bühne für die Reformation - Das Fest in Wien

Am 30. September haben Evangelische aus ganz Österreich in Wien gefeiert: 500 Jahre Reformation.

Der Martin-Luther-Bund war mit einem eigenen Stand dabei. Rosalia Kaltenbacher und Dr. Pál Fonyad haben ihn betreut.

 Foto: Kaltenbacher

Viele Besucher, Einzelpersonen und Familien, haben den MLB-Stand besucht;  meist Evangelische, aber auch röm.-kath. Besucher/Innen, etwa ReligionslehrerInnen.....Und auch Menschen, die eigentlich gar nicht wussten, was da gefeiert wird, aber interessiert waren.
Die Gäste konnten auch etwas mitnehmen, zB. die Lutherrose. Anhand der Lutherrose konnte in den Gesprächen das Grundanliegen Luthers kurz erklärt werden, es waren sozusagen "missionarische Gespräche".

Der (neue) Folder hatte ebenfalls guten Absatz, die Quizfragen zur Reformation für Klein und Groß wurden gelöst, und Kugelschreiber und Bleistifte mit der Aufschrift "Martin-Luther-Bund" wurden gerne mitgenommen.

Wir freuen uns jedenfalls und sind dankbar über diese Art der Öffentlichkeitsarbeit.

Näheres über das Fest erfahren Sie hier! 

Der Martin-Luther-Bund in Österreich

"Darum, so lange wir noch Zeit haben, lasst uns Gutes tun an jedermann,                   allermeist aber an des Glaubens Genossen"                                        Gal.6,10

Der Martin-Luther-Bund in Österreich ist ein bekenntnisbewußter evangelisch-kirchlicher Verein mit Zweigvereinen in jeder evangelischen Diözese und mit weltweiten Aufgaben im Dienst an lutherischen Kirchen in der Diaspora.

- Wir wollen lutherische Kirchen in aller Welt fördern und lutherische Kirchen und Gemeinden in der Diaspora unterstützen.

- Wir wollen in Bindung an das lutherische Bekenntnis den in der Zerstreuung lebenden Schwestern und Brüdern geistliche und materielle Hilfe geben und den Zusammenhalt der lutherischen Kirchen stärken.

- Wir fördern theologische und geistliche Vertiefung im Austausch mit den Minderheitskirchen lutherischen Bekenntnisses in aller Welt.

Die im Martin-Luther-Bund zusammengeschlossenen Christen sind der Überzeugung, dass Kirche dort lebendig ist, wo das Wort Gottes lebendig ist und wo die Sakramente die Gemeinschaft begründen. Wir möchten dieser Erfahrung in den Kirchen und Gemeinden wieder Raum geben. Der Martin-Luther-Bund betrachtet das lutherische Erbe, nämlich die Gewissheit, dass allein Gottes Gnade die Welt und die Menschen erneuern können, als notwendigen und weiterführenden Beitrag im ökumenischen Dialog. Er will diesen Dialog führen - nicht in Ängstlichkeit und Enge, sondern offen und freundschaftlich - auch mit denen, die anders denken.

Der Martin-Luther-Bund

-  unterstützt deshalb die Ausbildung künftiger Pfarrerinnen, Pfarrer und kirchlicher Mitarbeiter

- vermittelt theologische Fachliteratur und christliches Schrifttum

- hilft bei der Beschaffung von Inneneinrichtungsgegenständen für kirchliche Räume, und bei der Anschaffung von Tauf- und Abendmahlsgeräten. (siehe hier: Ansuchen)

Was ist und was will der MLB?

(Grundsatzrede von Dr.Rainer Stahl bei der EKD-Synode 2002)

Der Martin-Luther-Bund ist das anerkannte Diasporawerk der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands: "Er unterstützt die Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands bei der Wahrnehmung ihrer Fürsorge gegenüber der Diaspora" (Satzung, § 2). Zugleich ist der Martin-Luther-Bund ein freies Werk, das von seinen Mitgliedsvereinen getragen wird. Sitz des Martin-Luther-Bundes ist in Erlangen, in einem Gebäudekomplex, der zugleich Wohn- und Studienheim für Theologiestudierende, für lutherische Stipendiaten, für orthodoxe Stipendiaten und für Studierende anderer Fakultäten ist.

Der Martin-Luther-Bund arbeitet mit lutherischen Partnerkirchen zusammen. Zum Teil tragen diese in ihrem Namen das Kürzel "A.B.", das auf das Augsburgische Bekenntnis hinweist und einer Tradition entspricht, nach der die evangelischen Kirchen des Gebietes der ehemaligen habsburgischen Monarchie im Donau-Karpaten-Raum oft ausdrücklich auf dieses wichtige Bekenntnis im Namen Bezug genommen hatten. Die Bindung der gesamten Arbeit an das lutherische Bekenntnis führt zur Konzentration und ist Ausdruck theologischer Standortbestimmung.....mehr....

Was heißt eigentlich lutherisch ?

12 Thesen zum Selbstverständnis, als PDF-Dokument anzeigen: hier klicken!